Fachliche Qualifikation

Weiterbildungen und Schwerpunkte

Gute Therapie lebt davon, dass man selbst in Bewegung bleibt. Neben meiner psychotherapeutischen Grundausbildung bilde ich mich laufend fort, mit klaren fachlichen Schwerpunkten.

Meine Weiterbildungen sind keine Ansammlung einzelner Zertifikate, sondern folgen einer bewussten Richtung. Sie vertiefen jene Bereiche, in denen ich arbeite und in denen Menschen besonders verletzlich sind: Trauma, Familie und Partnerschaft, belastende Lebenssituationen und psychische Erkrankungen. Die folgenden Schwerpunkte geben Ihnen einen Eindruck, worauf meine Arbeit fachlich aufbaut.

Trauma und Traumafolgen

Der Umgang mit traumatischen Erfahrungen bildet einen meiner deutlichsten Schwerpunkte. Ich habe die systemische Traumatherapie von den Grundlagen bis zur Vertiefung durchlaufen und mich anschließend mit spezifischen Behandlungsansätzen befasst, etwa der Narrativen Expositionstherapie bei komplexen Traumatisierungen, der Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen sowie dem Umgang mit Dissoziation. Ergänzend arbeite ich mit Verfahren der Teilearbeit, die traumatische Erfahrungen behutsam integrierbar machen.

Diesen sprachbasierten Zugang erweitere ich bewusst um eine körperorientierte Ebene, mit der Ausbildung in Trauma Yoga. Denn belastende Erfahrungen wirken nicht nur in Gedanken und Gefühlen nach, sondern auch im Körper.

  • Systemische Traumatherapie, Grundlagen und Vertiefung (ÖAS)
  • Narrative Expositionstherapie (NET): komplexe Traumatisierungen behandeln
  • Komplexes Trauma und Dissoziation, Behandlung der PTBS mit Exposition
  • Ressource Therapy: Trauma integrieren durch Teilearbeit
  • TreYoga, Trauma Release Yoga

Familiäre Dynamiken, Kinder und Jugendliche

Als systemische Therapeutin denke ich Menschen immer in ihren Beziehungen. Entsprechend habe ich mich intensiv mit familiären Dynamiken beschäftigt, mit dem Erleben von Kindern und Jugendlichen ebenso wie mit der Rolle der Eltern. Dieses Wissen fließt in meine Einzelarbeit ein, egal ob eine Jugendliche oder ein Jugendlicher zu mir kommt oder ein Elternteil, das in festgefahrenen Situationen wieder handlungsfähig werden möchte.

Ein Thema, das dabei oft unsichtbar bleibt, ist der sogenannte Mental Load: die ständige gedankliche Last, an alles denken und alles organisieren zu müssen, die häufig ungleich verteilt ist und still zu Erschöpfung führt. In einer eigenen Fortbildung habe ich mich damit beschäftigt, wie sich diese Belastung erkennen, benennen und in der therapeutischen Begleitung bearbeiten lässt.

  • Systemische Therapie mit Kindern und Eltern
  • Jugendliche und Eltern in der systemischen Therapie
  • Systemisches Elterncoaching: Umgang mit herausfordernden Situationen und Dynamiken
  • Zwischen Erschöpfung und Unsichtbarkeit: Mental Load verstehen und begleiten

Beziehung, Partnerschaft und Sexualität

Beziehungsthemen und Sexualität gehören zu den Bereichen, die Menschen am stärksten beschäftigen und über die zugleich am seltensten gesprochen wird. Ich habe mich deshalb gezielt damit auseinandergesetzt, wie Partnerschaftskonflikte, Nähe und Distanz sowie sexuelle Themen offen, respektvoll und ohne Verlegenheit angesprochen werden können. Dasselbe gilt für familiäre Dynamiken: Auch wenn Sie allein zu mir kommen, ist Ihre Familie im Raum mit dabei, in Ihren Erfahrungen, Prägungen und Beziehungen.

Mein Setting: Ich arbeite ausschließlich in der Einzeltherapie. Ich biete also keine Paartherapie und keine Familientherapie an. Beziehungs- und Familienthemen finden aber selbstverständlich Platz, und im Einzelfall können Angehörige nach Absprache zu einzelnen Sitzungen dazukommen.
  • Von Unterschieden und Gemeinsamkeiten: Paartherapie und Sexualität
  • Sexuelle Gesundheit in der Psychotherapie

Psychische Erkrankungen und Belastungen

Um Menschen mit unterschiedlichsten Störungsbildern kompetent begleiten zu können, habe ich mich in einzelne Krankheitsbilder vertieft, etwa in die ambulante Arbeit mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen, in Psychosen und schizophrene Erkrankungen sowie in die systemische Therapie bei Burnout. Ein weiterer Bereich sind Suchterkrankungen, von Alkohol über Cannabis bis zu Chemsex. Dazu kommen Fortbildungen zur Gynäkopsychologie sowie zur eigenen Psychohygiene, denn tragfähige Therapie setzt voraus, dass auch die Therapeutin gut für sich sorgt.

  • Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung in der ambulanten Praxis
  • Psychosen und Schizophrenie: Ursachen und Erscheinungsformen
  • Systemische Therapie bei Burnout
  • Suchterkrankungen: Alkohol, Cannabis, Chemsex
  • Gynäkopsychologie: häufige Störungsbilder und hilfreiche Interventionen

Gewaltbetroffenheit und Schutz

Aus meiner Kooperation mit der Frauen*- und Familienberatungsstelle KASSANDRA ist ein weiterer fachlicher Schwerpunkt gewachsen. Ich habe mich vertiefend mit Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt befasst, mit der Begleitung gewaltbetroffener Frauen und ihrer Kinder sowie mit den Traumafolgen sexualisierter Gewalt in familiären Beziehungen. Dieses Wissen hilft mir, Belastungen zu erkennen, sicher zu handeln und Betroffene angemessen zu begleiten oder weiterzuvermitteln.

  • Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt
  • Gewaltbetroffene Mütter und deren Kinder unterstützen
  • Das Trauma der Gewalt: traumagerechter Umgang mit betroffenen Frauen
  • Systemisch-psychotherapeutische Arbeit mit traumatisierten Familien und Traumafolgen sexualisierter Gewalt

Vielfalt und gesellschaftliche Themen

Menschen kommen mit unterschiedlichsten Lebensentwürfen, Herkünften und Identitäten in die Therapie. Damit mein Gegenüber sich nicht erklären muss, um verstanden zu werden, habe ich mich mit geschlechtlicher Vielfalt und Trans*Identitäten, mit dem Umgang mit anderen Glaubens- und Weltanschauungen sowie mit den besonderen Belastungen von Flucht und Migration beschäftigt.

  • Geschlechtliche Vielfalt, Trans*Gender, Trans*Identitäten
  • Umgang mit anderen Glaubens- und Weltanschauungen
  • Systemisch-psychotherapeutische Arbeit mit traumatisierten Familien in Flüchtlingslagern
  • Der „kleine“ Unterschied und seine Folgen: Was ist Frauengesundheit?

Alle Fort- und Weiterbildungen im Detail

Für alle, die es genau wissen möchten, hier die vollständige Übersicht.

Vollständige Liste anzeigen

Trauma und Traumafolgen

  • TreYoga, Trauma Release Yoga
  • Systemische Traumatherapie, die Grundlagen (ÖAS)
  • Systemische Psychotherapie für Menschen, die Traumata erlitten haben, Vertiefungsseminar (ÖAS)
  • Narrative Expositionstherapie (NET): Komplexe Traumatisierungen effektiv behandeln (Beltz)
  • Behandlung der PTBS: Traumabehandlung mit Exposition (Beltz)
  • Komplexes Trauma und Dissoziation, Behandlung (ÖAP)
  • Trauma, Schuldgefühl und Wiedergutmachung, klinische Herausforderungen (VPA)
  • Ressource Therapy: Trauma integrieren durch Teilearbeit (ÖAS)
  • Einführung in das Internal Family Systems (IFS)-Modell (ÖAS)

Familie, Kinder, Jugendliche und Partnerschaft

  • Systemische Therapie mit Kindern und Eltern (ÖAS)
  • Jugendliche und Eltern in der systemischen Therapie (ÖAS)
  • Systemisches Elterncoaching: Methoden zum Umgang mit herausfordernden Situationen und Dynamiken (ÖAS)
  • Zwischen Erschöpfung und Unsichtbarkeit: Mental Load verstehen und begleiten (Frauen für Frauen)
  • Von Unterschieden und Gemeinsamkeiten: Paartherapie und Sexualität (ÖAS)
  • Lust auf Reden: Sexuelle Gesundheit in der Psychotherapie (ÖAS)
  • Im Schatten der Familie: Geschwisterinzest als gesellschaftliches Tabu (VÖPP)

Psychische Erkrankungen, Sucht und Selbstfürsorge

  • Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung in der ambulanten Praxis (Beltz)
  • Leben mit Extremen, Borderliner:innen (ÖAS)
  • Psychosen und Schizophrenie: Einblicke in Ursachen und Erscheinungsformen (VPA)
  • Systemische Therapie bei Burnout (ÖAS)
  • Gynäkopsychologie: Häufige Störungsbilder und hilfreiche Interventionen (Beltz)
  • Suchtmittel: Aufputschende Substanzen (ÖAS)
  • Alkoholsucht (ÖAS)
  • Sucht: Cannabis (ÖAS)
  • Chemsex, Thema und Netzwerk (ÖAS)
  • Selfcare und Psychohygiene (VÖPP)

Gewaltbetroffenheit und Schutz

  • Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt (Universitätsklinikum Ulm)
  • Gewaltbetroffene Mütter und deren Kinder unterstützen (Paritätisches Bildungswerk)
  • Das Trauma der Gewalt: traumagerechter Umgang mit betroffenen Frauen (Akademie der autonomen Frauenberatungsstellen NRW)
  • Was tun bei häuslicher Gewalt gegen Frauen? (Akademie der autonomen Frauenberatungsstellen NRW)
  • Gewalt gegen Frauen (Frauen für Frauen)
  • Orange Days: Merkmale und Sanktionierung von Femiziden
  • Orange Days: Gewaltschutz für geflüchtete Frauen
  • Orange Days: Gewaltschutz von Frauen mit Behinderung
  • Orange Days: Arbeit mit Gewaltausübenden als Baustein im Betroffenen- und Kinderschutz
  • Impuls-Vortragsreihe: Wissen, Reflektieren, Gegen Gewalt Handeln (fh gesundheit Tirol)
  • Intervision der Psychotherapeutinnen der NÖ Frauen- und Mädchenberatungsstellen

Vielfalt und gesellschaftliche Themen

  • Geschlechtliche Vielfalt, Trans*Gender, Trans*Identitäten (ÖAS)
  • Umgang mit anderen Glaubens- und Weltanschauungen (ÖAS)
  • „Wenn nichts mehr sicher ist“: Systemisch-psychotherapeutische Arbeit mit traumatisierten Familien in Flüchtlingslagern (ÖAS)
  • Der „kleine“ Unterschied und seine Folgen: Was ist Frauengesundheit? (ÖAS)

Diese Fort- und Weiterbildungen ergänzen meine psychotherapeutische Grundausbildung, das Fachspezifikum Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapie an der ÖAS Wien. Mehr zu meinem Werdegang finden Sie unter Über mich.

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